Ferran Adrià 2007 auf der documenta
13.November 2006
Gestern war ich gerade am Ausschalten des Fernsehers als die Vorschau von ttt mich neugierig machte. Von Ferran Adrià, der zur Zeit in Deutschland Spitzenkochen in Workshops seine neusten Kochexperimente weitergibt. Spitzenkoch auf der documenta 2007, war die Rede. Wenn man Leute im Fernsehen sieht die etwas in den Mund stecken und aus der Nase kommt weißer Qualm/Rauch, dann sieht man gerade einen Reportage über Ferran Adrià. Aber was sucht der Spitzenkoch in einer hochkarätigen Kultursendung der ARD. Der Bericht war in der Mitte angesiedelt und berichtet von seiner Teilnahme an der documenta 2007. Was soll man dazu sagen. Ist das Kunst, wenn Ferran Lebensmittel auf eine noch nie da gewesenen Art und Weise präsentiert? Ich habe gleich mal geschaut, was berichtet wird wie sein Beitrag aussehen wird. Aber in der Welt stand nur nebulös, dass Roger-Martin Buergel, der Kurator der documenta, sagte „Er wird einen Workshop machen, aber ich behandele ihn wie einen Tänzer, einen Performer, wie ein Ereignis.“ Außerdem meint Buergel, „Es wird nicht darum gehen, ihn kochen zu lassen. Ich habe ein Verfahren entwickelt, das potenziell so etwas wie eine universelle Teilhabe ermöglicht“. Na da kann man ja gespannt sein, was das wird. Also wenn jemand etwas näheres weiss, wäre ich für einen Hinweis sehr dankbar.
Artikel gespeichert unter: Alle Beiträge, Ferran Adria
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