Kochen ohne Atomstrom
05.Februar 2007
Ich war an diesem Wochenende bei Freunden. G. engagiert sich bei Mütter gegen Atomstrom. Das ist eine Initiative von Frauen, die für den Ausstieg aus der Kernenergie sind.
G. hat mir erklärt, dass es sinnvoll ist zu einen Stromanbieter zu wechsel, der Strom aus regenerativen Rohstoffen gewinnt. Die Gesetzgebung ist so, dass Strom aus regenativer Energie vorrangig in das Netz eingespeist wird. Wenn ich also zum Beispiel Greenpeacestrom aboniere, heißt das nicht, dass Greenpeace den Strom direkt zur mir schickt sondern, dass Grennpeacestrom in das Stromnetz gibt und dafür kein Atomstrom verwendet werden kann.
E. hat gesagt das muss man sich wie einen Teich vorstellen. In den aus verschiedenen Quellen Strom zugeführt wird. Hier kann man sehen, wie der Strommix sich in Deutschland gestaltet und welchen Strommix Greenpeace hat. Doch Greenpeace ist nicht der einzige Öko-Stromanbieter, es gibt noch EWS, das aus einer Bürgerinitiative entstanden ist, LichtBlick und Naturstrom, um nur einige zu nennen.
Der Wechsel zu einen Öko-Stromanbieter und kann sogar online erfolgen. Auch das Vorurteil, dass Öko-Strom erheblich teurer ist, ist unbegründet. Einige Öko-Stromanbieter sind sogar preiswerter, also vergleichen lohnt sich.
Also G. hat mich überzeigt ich werde auch diese Woche auf Ökostrom umsteigen.
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