Schwarzbierbrot

11.April 2007

So heute war wieder der Brotbackautomat im Einsatz. Jedoch nicht wie letzes Mal in einer Nacht- und Nebelaktion sondern bei Tage, so dass ich immer den Backvorgang überprüfen konnte.

Für die Brote aus dem Brotbackautomaten nehme ich erstmal preiswerte Zutaten, da ich dem Ding noch nicht so traue und nicht das teure Biomehl und die leckeren Kerne wegschmeisen möchte, da das Brot nicht gelungen ist.

Bei einem Blick in meine Speisekammer ist mir ein Schwarzbier ins Auge gefallen, was noch von dem Besuch meiner Eltern übrig geblieben ist. Das ist doch eine preiswerte Zutat, ob die nun weiter in der Kammer steht oder zu Brot wird ist doch egal.

Das Rezept für das Brot habe ich hier aufgeschrieben. Und tatsächlich ist das Brot diesmal gelungen, obwohl ich den Knethaken zufrüh aus der Form genommen habe. Ich wußte nicht das das Vollkornbrot dreimal geht. Aber ein Segen ist alles gut gegangen. Das Brot ist sehr dunkel und schmeckt sehr würzig. Ich habe dazu Tunfischsalat gegessen.

Schwarzbierbrot

Was ich heute gelernt habe, manchmal fallen Fehler gar nicht auf. ;-)

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bisher 4 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Manuel  |  11.April 2007 at 14:29

    Mhhhmm, klingt lecker!

    Glücklicherweise “piepst” mein Automat, wenn der Knetvorgang vorbei ist. Dann weiss ich immer, wann ich den Haken rauspulen kann. Wenn ich ihn drinlasse, dann gibts ein ganz schön großes Loch im Brotboden, und das muss ja nicht sein.

    Hast Du schon mal versucht, Körner oben drauf zu streuen? Bei mir fallen sie immer runter… vielleicht gibts ja nen Trick den ich noch nicht kenne.

    Wie auch immer: keep on backing ;-)

  • 2. Andrea  |  12.April 2007 at 08:28

    Ich werde es beim nächsten Brot mal ausprobieren. Theoretisch muss man das Brot mit Wasser bestreichen und dann die Köner drauf streuen.

  • 3. lukUHLus  |  19.April 2007 at 09:58

    Also ich backe ohne Automat. Klassisch mit Rührschüssel, Mixer und dann eine normale, eckige Backform im Backofen. Natürlich komme ich dadurch nicht in den Genuß von über Nacht Gebackenem und frischem Brotduft gleich beim Aufstehen. Aber so richtig Frühstück gibts bei uns sowieso nur am Wochenende. Das dann aber meistens auch gleich in Form eines kleinen Brunch. Vor allem samstags – mit vorher noch schnell richtig frischen Schinken vom Metzger holen… Jedenfalls klappt es da vom Timing her ganz gut, das Brot gleich beim Aufstehen zum Backen fertigzumachen, in den Ofen zu schieben, danach schnell zu duschen und zum Metzger gehen, Kaffee und Frühstückstisch herrichten etcetera…

    Ein Mengentipp aber noch, da ich auch immer mit den Rezepten gehadert habe: 400ml Bier sind ja immer recht doof abzumessen. Zumindest bei uns in Bayern gibts einfach “Halbe”, also 500ml. Und weil ich ungern die übrigbleibenden 100ml gleich zum Frühstück schlucke, stocke ich immer auf: 500ml Bier – und ca. 650g Mehl (ich nehm immer Bio-Dinkel-Vollkorn). Das gibt die richtige Konsistenz. Der Rest kann dabei gleich bleiben, also die 20g Hefe reichen vollständig.

    An Kernen ist bei mir immer Leinsamen mit drin. Ist günstig, schmeckt gut und ist saumässig gesund. Genauso gebe ich immer Kümmel mit rein (sowohl gemahlenen als auch ganzen Kümmel) – das verleiht dem Brot dann finde ich den guten, rustikalen Schwarzbrot-Geschmack. Und natürlich sonstige Kerne und Zutaten aller Art, je nach Saison und Verfügbarkeit: Bärlauch, gescheibte Oliven, gestückelte getrocknete Tomaten, Basilikum und Oregano, Walnüsse, Curry, Chillipulver, Kreuzkümmel, Feigen – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Und jedes Brot schmeckt anders gut, nicht immer Einheitsessen mit standardisiertem Geschmack…

    Das Draufstreuen von Körnern habe ich allerdings auch aufgegeben. Ich habe es nicht geschafft, daß die klebenbleiben. Dazu muß man wohl irgendeinen Trick mit “Klebstoff” machen – aber klassisch wie beim Osterzopf einfach Eigelb als Kleber und “Oberflächenglänzer” zu nehmen, passt nicht zu dunklem Brot. Und Wasser alleine päppt zu wenig.

    Allerdings muß ich auch sagen, daß ich es sowieso immer schade finde, daß die Körner obendrauf zwar nett aussehen, beim Schneiden des Brotes dann aber sowieso zu einem großen Teil abfallen, auch beim Gekauften. Also backe ich die Körner lieber ins Brot selbst mit rein als sie obendrauf zu “verschwenden”…

    Mahlzeit! ;)

  • 4. Andrea  |  19.April 2007 at 10:26

    Danke lukUHLus, für die tollen Tipps.
    Ich habe sonst auch manuel gebacken, aber nur gelegetlich. Mein Bruder meinte dann, ich müßte so einen Brotbackautomaten haben. Ja und irgendwie ist es auch cool, die Rührschüssel einfach auf die Wage stellen und dann die Zutaten hinein geben. Ich habe höchstens noch einen Messbecher für die flüssigen Zutaten. Dann den Automaten starten und der Rest tut sich von allein.
    Beim Brotbacken mit der Hand, habe ich mir angewohnt die Körner einfach unter das Brot zu legen, so backen die super gut fest. Und oben auf das Brot packe ich meist nur etwas Mehl beim Bauernbrot oder ein paar Haferflocken, da die so günstig sind, das es nicht schade ist, wenn sie runter fallen.

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