Kürbiskernbrot
17.April 2007
Das ist es mein Kürbiskernbrot aus dem Brotbackautomaten. Nach dem es mir eine schlaflose Nacht bereitet hat, hat es sogar geschmeckt.
Ich habe mal wieder versucht ein Brot im Backautomaten während der Nacht zu backen, damit ich es zum Frühstück frisch auf den Tisch bringen kann. Der Anfang ist ja auch immer leicht getan. Einfach die Zutaten in der richtigen Reihenfolge in den Brotbackautomaten geben. Möglichst dafür sorgen, dass die Hefe erst nach dem ersten Backvorgang reagiert. Ich habe deshalb Trockenhefe genommen. Und die Stunden ausrechenen bis zu dem Zeitpunkt, wann das Brot fertig sein soll. So alles fertig und nun kann man sich hinlegen und schlafen. Könnte man, wenn man sich nicht die ganze Nacht von einer Seite auf die andere Seite wälzt. Um 5 Uhr dann das erlösende Piepen. Jetzt könnte ich die Kürbiskerne in den Teig tun. Brauche ich aber ja ncht, da ich einfach alle Zutaten zusammen in die Automaten getan habe. Na, da brauche ich ja auch eigentlich nicht aufstehen. Neugierig, wie ich aber bin bin ich doch aufgestanden. Und da knetet der Backautomat einen harten Klumpen etwas. Oh, nein nicht schon wieder. Und jetzt? Retten was zu retten ist. Ich habe einfach den Rest Buttermilch aus den Kühlschrank genommen und zu dem Teig gegeben. Der Backautomat knetete mit schmatzenden Geräusch weiter. Während ich wie hyponotiesiert in den Brotbackautomaten schaute verwandelte sich der Kloss langsam in einen akzeptablen Brotteig.
Ich bin dann wieder in Bett getapst und ein geschlafen. Als mein Freund um sieben Uhr zum Joggen aufsteht, weckt er mich und ruft aus der Küche: “Andrea, der Teig ist gut aufgegangen und er drückt auf noch nicht den Deckel hoch. Er ist noch in der Form. Kannst ruhig liegen bleiben.” Da war ich auch schon wie von der Tarantel gestochen aufgestanden und in der Küche. Ein Blick auf das Displax zeigte, dass der Backvorgang schon angefangen hatte, also war jede Rettungsaktion zu spät.
Aber es gab auch nichts zum Retten, derTeig war gut aufgegangen und war tatsächlich bis an den Deckel gekommen. Das Brot buck und eine Stunden später hatten wir ein wunderbares Kürbiskernbrot. Das Rezept habe ich bereits modifiziert. Doch ich hatte den ganzen Tag schlechte Laune, da ich nicht ausgeschlafen war.
Die Frage die sich mir deshalb stellt, soll man tatsächlich seinen Schlaf dem frischen Duft von frischgebackenen Brot opfern?
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bisher 2 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben
1. Manuel | 19.April 2007 at 09:40
“Die Frage die sich mir deshalb stellt, soll man tatsächlich seinen Schlaf dem frischen Duft von frischgebackenen Brot opfern?”
Klare Antwort – Nein!
Übrigens habe ich auch einen kleinen “Rückschlag” erlitten. Das bisher beste Brot, was den Automaten verlassen hat, ist… ja, ich mag es kaum schreiben, eine Fertigmischung von Aldi gewesen.
Es stimmt eigentlich alles: Farbe, Konsistenz, Körnerverteilung…
*heul*
2. Andrea | 19.April 2007 at 10:46
Oh, nein das mit der Fertigbackmischung ist ja wirklich schrecklich.
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