Recht auf genfreies Saatgut
12.Oktober 2007
Ich bin heute auf die Seite Aktion Bantam-Mais gestoßen. Dabei geht es darum , dass wenn man selber Mais anbaut und daraus Saatgut gewinnt, das Recht hat, genau zu erfahren, wer in seiner Umgebung gentechnisch veränderten Mais anbaut.
Da die Mehrheit der deutschen Bevölkerung keine gentechnisch veränderten Lebensmittel konsumieren möchte, ist die Züchtung solcher Sorten im Freiland meiner Meinung nach nicht notwendig.
Es gibt die Möglichkeit von anderen “Züchtern” kostenlos Saatgut zu erhalten. Meist genügt ein frankierter Rückumschlag und dann kann man im nächsten Jahr mit der Maisaussaat beginnen. Die Angaben findet man im Forum der Aktionsseite.
Ich werde mir auch etwas bestellen und den Mais in meinem Garten anpflanzen.
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bisher 4 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben
1. Liz | 13.Oktober 2007 at 11:51
Mit anderen Worten, wenn genügend Leute ihn anbauen und Saatgut daraus ziehen, könnte man flächendeckend Informationstransparenz herleiten, wo überall Gen-changed-Mais überall angebaut wird ??
interessanter Gedanke…..
))))
2. Ulrike | 15.Oktober 2007 at 13:31
Tja, nur kannst du leider nicht sicher sein, dass dein Mais nicht irgendwelche Kreuzungen mit gentechnisch verändertem Mais eingeht. Die Industrie peitscht Freilandversuche durch:
http://www.transgen.de/home/
3. Andrea | 15.Oktober 2007 at 13:31
@Liz Ja, genau.
4. Andrea | 15.Oktober 2007 at 13:41
@ulrike “Einkreuzungen von anderen Maissorten kann man häufig mit blossem Auge erkennen. Weißlich gelbe Körner, die nach dem Trocknen ihre rundliche Form (im Gegensatz zum Bantam, der eckig kristallin aussieht) behalten, stammen von Futtermais. Ob der gentechnisch verändert ist, läßt sich allerdings nicht optisch erkennen, sondern müßte, wenn in der Nachbarschaft Gentechnikmais wächst, getestet werden.” http://www.bantam-mais.de/aktion/haeufig-gestellte-fragen.html
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