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Letztens war ich in einem Kaffeehaus. In meiner Nähe sass eine Geburtstagsgesellschaft. Nach dem Essen bestellten einige der Gäste noch einen Espresso. Eine der Damen wollte keinen Espresso und fragte den Kellner: “Haben sie eigentlich eine Latte?” Die rege Unterhaltung am Tisch verstummte schlagartig und selbst der Keller, der sonst nicht auf dem Mund gefallen ist, war einen Moment sprachlos.
Er reagierte dann jedoch gelassen und meinte: “Im Moment habe ich keine Latte, aber ich könnte ihnen einen Latte Macchiato bringen.” Am Tisch herrschte ein befreites Lachen.
Die Frau lief rot an und wird bestimmt so schnell nicht wieder einen Kellner fragen, ab er eine Latte hat.
16. Januar 2008
Die Küchengötter von Gu haben einen Kochtyptest online gestellt. Oben rechts unter dem Impressum.
Ich bin die Schöpferin, ein leerer Kühlschrank inspiriert mich ebenso wie ein überquellender Markt.
Na, das stimmt sogar.
15. Januar 2008

Jens und Karine behalten das französische Brauchtum nicht für sich sondern geben es an die Nachbarkinder weiter. Eine tolle Idee!
Jens schrieb:
Karine und ich hatten am Sonntag Kinderbesuch aus der Nachbarschaft und haben die Kids mit frz. Brauchtum vertraut gemacht. In einer französischen Bäckerei hatte ich einen Galette des Rois besorgt. Ein Blätterteigkuchen mit Frangipanfüllung.
In dem Kuchen ist eine Porzelanfigur versteckt. Wer sie findet wird zum König, bei uns war es eine Königin, gekrönt.
Sehr schön beschrieben auf der ARTE Website.
Bis Mitte des Monats, ist also nicht mehr lange, wird das Ritual in Frankreich praktiziert.
14. Januar 2008

Hier wieder mal ein Rezept von Jens aus Berlin. Das Rezept hört sich wirklich einfach an, aber nach der Zubereitung des Bananenquark sah die Küche bei Jens aus, als hätte er ein Drei-Gänge-Menue gekocht.
Bananenquark
Aus unansehnlichen Bananen wird ein leckeres Quarkdessert
Zutaten für 5 Portionen
- 300 g Bananen ( 3 Kleine)
- 500 g Quark
- 200 g Crème fraîche (Président)
- 50 g Sahne
- Zitronensaft (von einer halben, kleinen Zitrone)
- Zimt
- Kakao
Zubereitung:
1. Bananen mit einer Gabel zu Brei zerdrücken
2. Zitronensaft hinzufügen
3. Quark, Crème fraîche und Sahne hinzufügen
4. Zimt hinzufügen
5. Mit dem Mixer verrühren
6. In Schalen füllen
7. Kakao drüberstreuen
8. Hhmmm
14. Januar 2008
Hier noch einen herzlichen Dank an Ludger Freese, der mir zu Weihnachten eine world-wide-wurst geschickt hat.
Das Paket hatte mein Bruder erhalten und der hat sie dann Heiligabend unter den Weihnachtsbaum gelegt.
Heiligabend gab es bei uns Gans,da zu hat die wwwurst nicht so richtig gepasst, aber dann sollte es sie zum Frühstück geben. Vor dem Frühstück, gab es einen kurzen Check, ob alle Zutaten für die nachmittägige Familienfeier da sei. Oh Schreck, es fehlten der Zwieback für die Zweibackklöße und die Fleischwurst für den Kartoffelsalat!
Den Zwieback mussten wir am Kiosk kaufen (Man konnte meinen der Zwieback sei aus Gold), aber für den Kartoffelsalat haben wir die word-wide-wurst genommen. So hat die Wurst für 30 Personen gereicht.
04. Januar 2008
So, Jens hat uns darauf hingewiesen, dass wir im Blog keinen einzigen Link auf www.jungekueche.de haben. Das war nicht ganz richtig, denn ganz unten am Ende der Seite haben wir einen Link
. Jetzt gibt es aber zwei weitere Links. Einmal oben in der Navi direkt zu den Rezepten und dann noch auf dem Text ganz oben “Leckere Rezepte” (dieser Link führt auf die Startseite von www.jungekueche.de ).
Wir hatten zwischenzeitlich vor, den Blog direkt ins Portal zu integrieren (also kein Wordpress mehr), aber derzeit sieht es so aus, als wenn wir bei Wordpress bleiben. Wir haben jetzt Links zu den aktuellsten Rezepte in die rechte Spalte aufgenommen.
Und wenn der grafische Relaunch (Planung ist 1. Quartal 2008) kommt, bekommt auch der Blog ein Face-Lifting.
17. Dezember 2007
Heute bin ich durch’s Netz gesurft und habe die Top5 Suchabfragen von Yahoo für das Jahr 2007 gefunden. Eigentlich nichts besonderes, was mich nur gewundert hat, war, daß der Bereich “Rezepte” extra aufgeführt wurde. Und die Begriffe aus der Überschrift sind da auch vertreten.
Und das Top-Wort ist doch tatsächlich sowas profanes wie ”Nudelsalat”. Ich hätte eher auf Kartoffelsalat getippt… so kann man sich täuschen.
Und hier die ganze Liste:
Yahoo Top5
10. Dezember 2007
Normalerweise kennt man ja Pellkartoffeln mit Quark und Leberwurst ißt man auf Brot. Aber ich habe jetzt erfahren/ erlebt , daß man in Ostdeutschland als Beilage zu den Pellkartoffeln Leberwurst ißt.
Ich konnte mir nicht vorstellen, daß das wirklich schmeckt, wurde aber gestern Abend eines besseren belehrt. Da gab es warme Pellkartoffeln und dazu kalte Leberwurst. Und das war richtig lecker. Das nächste Mal würde ich noch eine Gewürzgurke dazu essen. Also dieses einfache und leckere Gericht wird jetzt Einzug in meinen Speiseplan halten.
09. Dezember 2007
So, Nikolaus ist vorbei und jetzt geht es in die heisse Phase der Weihnachtsbäckerei. Ich starte erstmal mit meinem vorhandenen Fundus an Weihnachtsplätzchen und dann werde ich dieses Jahr auch neues ausprobieren. Wenn jemand Ideen für weitere Weihnachtsplätzchenrezepte hat, dann nur her damit.
07. Dezember 2007
Hier mal wieder, eine Übersicht welche Rezepte in der Jungen Küche gerade so angesagt sind. Die Nachfrage nach Rezepte ist weihnachtlich geprägt. Alles Rezepte, die man zum Adventskaffee trinken oder essen kann. An Platz 1 steht Spritzgebäck, gefolgt von Eierpunsch, danach kommt eine alkoholfreies Getränk nämlich der Ingwertee, die schokoladige Brownies stehen in der Winterzeit auch wieder hoch im Kurs, wobei an Platz 5 gleich die fruchtigen Bratäpfel folgen.
07. Dezember 2007
Richtig aromatisch schmecken Pinienkerne erst, wenn man sie geröstet hat. Es gibt unterschiedliche Methoden, die Kerne zu rösten.
Viele rösten die Kerne bei kleiner Flamme, damit sie nicht schwarz werden und verbrennen. Ich bleibe auch beim Pinienkerne rösten ausschließlich bei der Pfanne. Ich gebe die Pinienkerne in die trockenen Pfanne und stelle dann meinen Gasherd auf höchste Stufe. Wenn die Pinienkerne dann langsam braun werden, stelle ich die Flamme aus und schwenke die Kerne in der heißen Pfanne. Das ganze dauert zwei bis drei Minuten.
So kann ich die Pinienkerne während des Rösten beobachten und bis jetzt sind sie noch nicht schwarz geworden. Nur einmal dunkelbraun.
06. Dezember 2007
Ich habe zum ersten Advent einen Tee-Adventskalender geschenkt bekommen. Dass finde ich eine tolle Idee. Ich hatte sonst immer Schokokalender, die ich morgens nach dem Aufwachen aufgemacht habe und natürlich gleich gegessen habe.
Dies Jahr gibt es jeden Morgen einen anderen Tee. Das hat nicht so viele Kalorien und interessant ist es auch unterschiedliche Teesorten auszuprobieren.
Ich hatte schon “Guten Morgen Tee”, ” Guten Abend Tee” und “Kinder Früchte Tee” alle aus ökologischer Landwirtschaft.
03. Dezember 2007
Auf der letzten Familienfeier wurde ich wieder mit den besten Familienrezepten versorgt. Unter anderem auch ein Rezept für einen leckeren Biskuit-Obstboden. Mein Onkel hat die Zutaten aufgezählt und ich habe sie aufgeschrieben, nur als er meinte eine halbe Eierschale Wasser habe ich gestutzt. “Wie eine halbe Eierschale Wasser?” habe ich gefragt “Was ist das denn für eine Maßeinheit?” “Na, halt eine halbe Eierschale voll Wasser!” Alle anderen wussten was Rolf meinte nur ich verstand es immer noch nicht, bis Rolf mir die Maßeinheit bildlich darstellte.
Rolf: “Andrea, du nimmst ein Ei und schlägst es auf.”
Andrea: “Ja.”
Rolf: “Gibst du dass eine in die Rührschüssel.”
Andrea: “Ja.” Mir war immer noch nicht klar, auf was er hinaus wollte.
Rolf: “Nun fühlst Du eine Hälfte der Eierschale mit Wasser und gibst diese Menge zu dem Teig.”
Andrea: “Ach so, na das ist ja cool, dann macht man ja nicht noch zusätzlich ein Esslöffel oder Becher schmutzig, das ist ja praktisch.” *strahl* Endlich hatte ich es verstanden.
Hier nun das Rezept für den Boden für einen Obstboden
Zutaten:
100 g Zucker
2 Eier (L)
1/2 Eierschale voll Wasser (oder 2 EL Wasser)
150 g Mehl
1 gehäuften TL Backpulver
Butter für die Form
Zubereitung:
Heize den Backofen auf 200°C vor. Schlage den Zucker, die Eier und das Wasser schaumig. Vermische das Mehl mit dem Backpulver. Rühre das Mehl kurz unter den Teig.
Buttere eine Obstbodenform mit Butter aus. Gebe nun den Teig in die Form und backe den Obstboden 15 Minuten bei 200°C Ober- und Unterhitze.
16. November 2007
Langsam wird es spannend. Nun haben wir französisch flirten, spanisch und wie ist es bei den Italienern? Ja, da hab ich auch noch einen Flirtführer gefunden. Bis jetzt hat sich noch kein Kompliment wiederholt und dass bleibt auch so. Der italienische Sprachführer hat das Flirten im Bezug auf Essen sogar in zwei Kapitel unterteilt. Es gibt einmal das Flirten in der Eisdiele und wie flirtet man in einer Pizzeria, Ristorante oder in der Trattoria.
Erstmal in der Eisdiele oder vor der Eisdiele:
“Möchtest du auch ein Eis? Ich gebe dir eins aus!”
“Darf ich an dir schlecken?”
“In meinem Armen wirst du genauso dahin schmelzen, wie das Eis in einem Becher.”
“Was muss ich tun, damit du noch ein Eis nimmst?”
Das ist schon flirten. Im Restaurant ist es eher ein Ansprechen von interessanten Personen.
“Ist der Platz noch frei?”
“Was isst du denn da – das sieht ja lecker aus.”
“Kann ich mal probieren?”
“Kannst du mir etwas empfehlen?”
“Kannst du mir die Speisekarte geben?”
“Welche typischen Gerichte gibt es hier?”
“Guten Appetit.”
“Was möchtest du trinken? Ich lade dich ein.”
Na, da hatte ich bei den Italienern eigentlich etwas mehr erwartet.
15. November 2007
Neugierig geworden dadurch, wie man in Frankreich flirtet habe ich nun nach weiteren Flirtführen geschaut. Es gibt den Sprachführer auch in Spanisch. Die Komplimente lesen sich etwas ruppiger.
Hier sind die Beispiele:
“Hier kann man futtern wie bei Muttern.”
“Am liebsten würde ich die ganze Karte durchessen!”
“Das war mal ein ordentliches Festmahl!”
“Du bist der Küchen-Papst!”
“Ihr Steak zergeht einem auf der Zunge!”
“Nicht schlecht, Herr Specht!”
Bei dem letzen Zitat war ich etwas irritiert. Da die Übersetzung lautet !Te pasaste Burt Lancaster! Was haben denn nun Herr Specht und Burt Lancaster gemeinsam. Ich habe mal bei Wiki geschaut nun Brut Lancaster war ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Aber wer ist Herr Specht. Ich habe tatsächlich etwas gefunden. Wahrscheinlich ist damit eine Brauchtumsfigur gemeint, die man mit Essen besänftigen kann. Viel schlauer bin ich jetzt immer noch nicht, aber neugierig.
12. November 2007
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