Gestern wollte ich mir ein schnelles Thai-Curry machen. Um Kokosmilch zu kaufen und noch etwas Gemüse, ich hatte nur ein paar Karotten, eine halbe rote Parika und eine Zwiebel zu Hause, bin ich zum Supermarkt.
Ich der Gemüseabteilung konnte ich dem grünen Spargel einfach nicht wieder stehen und habe ihn in den Einkaufswagen getan. Kokosmilch habe ich leider nicht bekommen.
Zu Hause angekommen habe ich dann meine Gemüsereste und den gewaschen und in mundgerechte Stücke geschnitten. Ich liebe es mein Essen nur mit der Gabel zu essen. Messer und Gabel zu benutzen finde ich unpraktisch, da man beim Essen sonst so schlecht erzählen kann. Ich spreche immer mit Händen und Füssen, sagt man mir nach. 
Ich habe alles mit etwas Öl in die Pfanne getan. Nach 5 Minuten habe ich einen Teelöffel rote Currypaste zu dem Gemüse gegeben und es auch kurz mit angebraten. Dann habe ich 0,1 l Wasser hinzugeben und alles 5 Minuten ziehen lassen. Dazu gabe es Ciabatta und saure Sahne.
Eine richtige Crossover-Küche aber sehr lecker.
Damit es wirklich ein schnelles Curry wurde, habe ich den Spargel nicht geschält sondern das holzige Ende einfach abgeschnitten. So circa 2 cm. Ich gebe zu das war etwas dekadent.
16. Mai 2008
Ich habe mir heute die neue Milka Schokolade Toffee Ganznuss. Erwartungsvoll bin ich nach Hause gegangen. Die Schokolade von Milka hat ja jetzt die neue Plastikverpackung, kein Silberpapier mehr.
Die Schokolade ist seeeeehr süss. Also mehr als zwei Stücke konnte ich davon nicht essen, sonst wären mir die Zähne zusammen geklebt.
Selbst die Milchcreme darin ist extrem süß. Vielleicht besser wenn man einen starken Espresso dazu trinkt. Aber so zum Naschen vor dem Fernseher, ist sie einfach zu süß. Ich würde mir die Schokolade kein zweites Mal kaufen.
06. Mai 2008
Auf dem türkischen Gemüsemarkt in Alanya habe ich letzte Woche Kräuter und Gewürze eingekauft. Neben buntem Pfeffer und Oregano sah, ich dort auch Salz. Es sah aus, wie grobes Meersalz. Komisch dachte ich, Salz habe ich sonst noch nie bei den Ständen gesehen. Also habe ich genauer hingeschaut und gesehen, das es sich um Zitronensalz handelt. Der Verkäufer konnte mir nicht viel zu dem Salz sagen (Mein Türkisch ist leider sehr schlecht.) aber in deutscher Sprache stand dort, dass man es gut für Salate verwenden kann.
Der Verkäufer hat mir etwas Zitronensalz zum Kosten gegeben. Hui, das ist wirklich sauer.
Aber ich finde es interessant. Ich werde es wohl mal zum würzen von Fisch benutzen. Ich werde von meinem Experimenten berichten.
04. Mai 2008
Bei einem Gespräch mit einer Freundin haben wir uns letztens über Pfeffer unterhalten. Meine Freundin meinte dann, sie würde überhaupt keinen Pfeffer benutzen, der sei ihr zu bitter und würde sonst nach nichts schmecken. Verwundert habe ich sie angeschaut. “Welchen Pfeffer nimmst du denn?” habe ich gefragt, “weißen, bunten oder schwarzen?” “Na, denn fertig gemahlenen aus dem Supermarkt,” hat sie geantwortet. Was habe ich nur gedacht, es gibt tatsächlich noch Menschen, die ihren Pfeffer vor dem Verzehr nicht frisch mahlen. Ich habe meiner Freundin dann zugestimmt, dass dieser Pfeffer wirklich nicht schmeckt und das sie es doch mal mit frisch gemahlenen Pfeffer versuchen sollte. Sie wollte sich nun nicht extra eine Pfeffermühle für einen Versuch kaufen. Ich habe ihr dann einen Diskonter empfohlen, bei dem es Pfefferkörner in einer kleinen Pfeffermühle sehr preiswert gibt.
Bei meinem Nächsten Besuch habe ich ihr dann so einen kleine Pfeffermühle geschenkt. Seit dem mag sie jetzt auch Pfeffer.
24. April 2008
Ich war gestern im Wald und habe Bärlauch gepflückt. Beim Ernten habe ich gesehen, dass sich schon die Blüten bilden. Aufgepasst! Wer noch Bärlauchpesto oder eine Bärlauch-Quiche machen möchte, sollte nicht mehr zu lang warten.
Der Bärlauch ist noch genießbar wenn er blüht, aber die Kraft und der Geschmack geht von den Blättern in die Blüte.
10. März 2008
Natürlich heißt es die Quiche, sagt Jens aus Berlin. Und da er gut französisch kann und ich nur ein bisschen glaub ich ihm.
die Quiche – la quiche
eine Quiche – une quiche
Danke für den Hinweis.
09. März 2008
Gestern war ich mit einer Freundin zum Mittag verabredet. Wir sind in ein Restaurant gegangen, in dem die Lebensmittel aus ökologischen Anbau kommen.
Die Karte ist eher klein, dafür aber wöchentlich wechselnd. Aber eigentlich ist mir die Karte egal, ich esse eh am liebsten Quiche. Doch diesmal stand auf der Wochenkarte eine besondere Quiche. Bärlauch-Quiche mit Parmesan. Die habe ich mir sofort bestellt. Die Verkäuferin hat die Quiche auch gleich in den Ofen getan.
Meine Freundin konnte sich nicht so schnell entscheiden, aber nach fast 10 Minuten hat sie sich auch für eine Quiche entschieden. Die Quiche wurden uns gleichzeitig serviert, nur war mein Quiche “etwas” zu lange im Ofen und somit etwas zäh, während die meiner Freundin genau richtig war.
Was macht man jetzt. Ich hätte meine zurückgehen lassen können, ich hätte mich ärgern können, dass meine nicht so gut war wie ihre. Ich habe beschlossen mich darüber zu freuen, dass meine Freundin einen so leckeren Quiche hatte.
Gelernt habe ich, dass ich das nächste Mal nach meiner Freundin bestelle, dann bekommen wir beide ein Gericht, dass der Garzeit entspricht.
Ach, die Bärlauch-Quiche mit Parmesan war grundsätzlich sehr lecker. Vielleicht esse ich sie die Woche einfach nochmal.
05. März 2008
Ludger Freeses Fleischfachverkäuferin Erika Werneke hat in Ludgers Blog ein Rezept für Lammlachs vorgestellt. Nun hat er einige bekannte Blogschreiber dazu aufgefordert, sich Beilage zu dem Lammlachs in Knoblauchöl auszudenken.
Da er mich persönlich angesprochen hat, hier meine Antwort:
Ludger empfiehlt zu dem Lamm einen Rotwein. Ich könnte mir im Sommer als alkoholfreie Alternative gut ein Lassi dazu vorstellen.
Als Salat würde ich einen Zucchinisalat empfehlen. Mir läuft schon beim Schreiben das Wasser im Mund zusammen.
Und als Beilage vielleicht Zwiebelfladen. Die Zwiebelfladen werden aus einem Teig ohne Hefe gemacht und werden dann in der Pfanne “gebacken”.
Und als Nachtisch gibt es dann süßes Stockbrot mit Nussnougatsoße und natürlich eine kleine Käseplatte.
Oh ja, das wäre ein schöner Grillabend.
06. Februar 2008
Am 12.02.08 werden um 22.00 Uhr zwei Filme im Rahmen der Berlinale gezeigt, die von Ferran Adrià und seinen Restaurante das El Bulli in Spanien handeln. Ferran Adrià kommt persönlich, leider nicht zum Kochen, aber Stefan Elfenbeim führt ein Gespräch mit ihm.
Die Filme die gezeigt werden sind:
Global Mobile – Food: Amuse-Bouche (Anatomy Of A Lunch)
(USA/Kanada/Frankreich 2007)
R: Heidi Fleischer, Lionel Brouet; 3′; Französisch ohne UT
El Bulli – Història d’un somni
(Spanien 2008)
R: David Pujol; 21′, Katalanisch mit dt. UT, Dokumentarfilm (Work in Progress)
Decoding Ferran Adrià
(USA 2006)
R/P: Christopher B. Collins; 47′; Englisch mit dt. Voice-over, Dokumentarfilm
Der Veranstaltungsort ist Martin-Gropius-Bau / „Gropius Mirror“ Restaurant, Niederkirchnerstraße 7 Ecke Stresemannstraße 110, 10963 Berlin. Die Eintrittskarte kostet 7 €.
Weitere Information gibt es hier.
05. Februar 2008
Fischsauce und Reisessig als Zutaten für eine Suppe. Na ob das schmeckt, habe ich mich gefragt. Am Wochenende hatten wir Besuch, da konnte ich das als zusätzliche Vorsuppe mal ausprobieren.
Und tatsächlich hat es vorzüglich geschmeckt. Säuerlich scharf schmeckt die scharfe Maissuppe. Sie ist sehr sättigend, bestimmt auch ein tolles Gericht für ne Party.
24. Januar 2008
In New York hat das erste Restaurant aufgemacht, das ausschließlich Milchreis verkauft. Rice to Riches heißt der Laden. Auf der Internetseite sind 21 Geschmacksrichtungen von Milchreis ausgeführt. Außerdem kann man zwischen 10 Toppings wählen.
Ich habe mir heute im Supermarkt gleich Milchreis gekauft. Mal sehen was ich für einen Milchreis mache. Ich könnte mir vorstellen einen normalen Milchreis zu kochen und als Topping in Orangenlikör marinierte Orangenstücke.
17. Januar 2008
Letztens war ich in einem Kaffeehaus. In meiner Nähe sass eine Geburtstagsgesellschaft. Nach dem Essen bestellten einige der Gäste noch einen Espresso. Eine der Damen wollte keinen Espresso und fragte den Kellner: “Haben sie eigentlich eine Latte?” Die rege Unterhaltung am Tisch verstummte schlagartig und selbst der Keller, der sonst nicht auf dem Mund gefallen ist, war einen Moment sprachlos.
Er reagierte dann jedoch gelassen und meinte: “Im Moment habe ich keine Latte, aber ich könnte ihnen einen Latte Macchiato bringen.” Am Tisch herrschte ein befreites Lachen.
Die Frau lief rot an und wird bestimmt so schnell nicht wieder einen Kellner fragen, ab er eine Latte hat.
16. Januar 2008
Die Küchengötter von Gu haben einen Kochtyptest online gestellt. Oben rechts unter dem Impressum.
Ich bin die Schöpferin, ein leerer Kühlschrank inspiriert mich ebenso wie ein überquellender Markt.
Na, das stimmt sogar.
15. Januar 2008

Jens und Karine behalten das französische Brauchtum nicht für sich sondern geben es an die Nachbarkinder weiter. Eine tolle Idee!
Jens schrieb:
Karine und ich hatten am Sonntag Kinderbesuch aus der Nachbarschaft und haben die Kids mit frz. Brauchtum vertraut gemacht. In einer französischen Bäckerei hatte ich einen Galette des Rois besorgt. Ein Blätterteigkuchen mit Frangipanfüllung.
In dem Kuchen ist eine Porzelanfigur versteckt. Wer sie findet wird zum König, bei uns war es eine Königin, gekrönt.
Sehr schön beschrieben auf der ARTE Website.
Bis Mitte des Monats, ist also nicht mehr lange, wird das Ritual in Frankreich praktiziert.
14. Januar 2008

Hier wieder mal ein Rezept von Jens aus Berlin. Das Rezept hört sich wirklich einfach an, aber nach der Zubereitung des Bananenquark sah die Küche bei Jens aus, als hätte er ein Drei-Gänge-Menue gekocht.
Bananenquark
Aus unansehnlichen Bananen wird ein leckeres Quarkdessert
Zutaten für 5 Portionen
- 300 g Bananen ( 3 Kleine)
- 500 g Quark
- 200 g Crème fraîche (Président)
- 50 g Sahne
- Zitronensaft (von einer halben, kleinen Zitrone)
- Zimt
- Kakao
Zubereitung:
1. Bananen mit einer Gabel zu Brei zerdrücken
2. Zitronensaft hinzufügen
3. Quark, Crème fraîche und Sahne hinzufügen
4. Zimt hinzufügen
5. Mit dem Mixer verrühren
6. In Schalen füllen
7. Kakao drüberstreuen
8. Hhmmm
14. Januar 2008
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