In meinem Supermarkt war eine Promotionaktion für Zwergengurken. Eine etwas schüchterne Verkäuferin stand im Gang mit einer Ansammlung von Minigemüse.
Ich: Was ist das Besondere an dem Mini-Gemüse?
V: Ja, kleine Kinder mögen gern kleines Gemüse.
Ich: Und der Geschmack ist kein anderer?
V: Ja doch, die schmecken wie Bio-Gemüse!
Ich: Aha?!
Etwas verwirrt bin ich weiter gegangen. Wie schmeckt Bio-Gemüse hab ich mich gefragt. Vor allen Dingen, da es sich bei diesen Zwergengemüse um Hollandgemüse aus dem Treibhaus handelte.
24. Oktober 2007
Ich habe schlecht geschlafen, die Wohnung stinkt nach kaltem Rauch und meine Nachbarn sind sauer auf mich. Das ist das Ergebnis von der tollen Idee, die ich gestern hatte. Wie alles begann:
Ich habe frische Walnüsse bekommen, da ich noch welche vom letzten Jahr hatte, habe ich mir überlegt, was ich mit den alten machen kann. Für die neuen findet man ja beim Blog-Event leckere Rezepte.
Beim Nüsse knacken fiel mir dann ein, dass irgendwo stand oder gesagt wurde, dass die wertvollen Inhaltsstoffe schnell verfliegen und man die Walnüsse am besten einfriert. Dafür ist es ja nun für die alten Nüsse zu spät. Meine neuen Nüsse wiegen knapp 10 kg, wenn ich die einfriere ist mein Gefrierfach voll. Mir ist dann eingefallen, dass man die wahrscheinlich vor dem Einfrieren knacken sollte, dann nehmen sie natürlich erheblich weniger Platz ein. Na, das werde ich mal ausprobieren.
Jetzt aber wieder zu dem Thema, was man nicht mit Walnüssen machen sollte. Meine Freundin, nach diesem Abend besser gesagt eine Person, hat mir mal erzählt, dass sie die alten Walnüsse immer in den Kamin wirft, da die Nüsse gut brennen.
Na dass ist doch mal eine Idee. Ich hole den Grill auf den Balkon brenne ein paar Walnüsse an und brate an einem Schaslikspieß Apfelstücke an und lade meinen Freund zu einem romantischen Abend auf dem Balkon ein.
Gesagt getan. Ich habe auf dem Balkon gesessen und das Feuerchen entfacht. Dass ging schlechter als gedacht, aber ich habe dann ein Teelicht in die Grillschale gestellt. Durch den Wachs brannten die Walnüsse dann ganz gut.
Ich habe dann meinen Freund geholt, der war aber gerade am telefonieren. Als er fertig war, war auch der Wachs alle. Die Walnüsse haben nicht mehr gebrannt, sondern nur noch geglimmt und geraucht. Das war mir dann doch zu viel Qualm und ich habe das “Feuer” mit einem halben Liter Wasser gelöscht. Dann hat es aber erst richtig gequalmt. Nun gingen die Türen der Balkone im Haus auf und die Nachbarn haben sich empört. Peinlich! Und dann hat auch noch eine Nachbarin an der Tür geklingend und hat gefragt, was bei uns los sei. Der musste ich das Missgeschick auch noch erklären, noch peinlicher. “Oh, ja” sagt sie “dass qualmt ja sogar aus eurer Wohnung.”
Danach saß ich in der verqualmten Wohnung und konnte nicht schlafen. Ich hatte nämlich die Fenster vom Schlafzimmer offen. Ich habe dann überlegt, wie ich mich im Haus entschuldigen kann. Ich habe dann einen Zettel genommen, einen Indianer drauf gemalt der an einem Feuer stand und der Rauch des Feuers hat dann Sorry an den Himmel geschrieben. Den Zettel habe ich genommen und habe ihn in Augenhöhe an die Tür geklebt.

Aber so schlimm war das Brennen gar nicht, dass schlimmst war das Löschen. Ich bin jetzt noch am grübeln, wie ich das hätte besser anstellen können. Vielleicht in dem ich ein feuchtes Geschirrtuch über das “Feuer” gelegt hätte. Vielleicht!
Nun ich kann es nicht nochmal ausprobieren. Mein Freund hat sofort alle alten Walnüsse entsorgt. Vorsorglich!
19. Oktober 2007
Bei meinem Streifzug durch die Bücherei hat es mich diesmal zu den Wörterbüchern gezogen. Eigentlich wollte ich so ein kleines Wörterbuch für ne Reise. Jedoch viel mir dann das Wörterbuch Französisch flirten in die Hände. Ob da auch etwas zum Thema Essen drin steht, fragte ich mich. Und tatsächlich gab es ein Kapitel “Flirten im Restaurant”.
Hier stehen dann Flirtversuche, die mich wirklich zum Schmunzeln gebracht haben. Ich möchte es euch nicht vorenthalten.
“Sagen Sie es nicht meiner Mutter, aber ich habe noch nie etwas so Vorzügliches gegessen!”
“Das war wirklich sehr gut! Wir haben uns ordentlich den Bauch vollgeschlagen.”
“Die Vorspeisen sehen vorzüglich aus, ich könnte sie alle auf einmal bestellen!”
“Dieser Grantin zergeht buchstäblich auf der Zunge!”
“Es ist eine wahre Freude, von einer so charmanten Person bedient zu werden!”
“Ich habe wirklich keinen Hunger mehr. Aber sie würde ich gerne noch zum Dessert vernaschen.”
Einige Flirtversuche hören sich sehr plump an, aber auf französisch hört sich das bestimmt charmanter an.
18. Oktober 2007


Hier einmal eine Bildergeschichte ohne Worte. Das Rezept findet ihr hier. Dank an Jens für die leckeren Fotos und das Rezept.
18. Oktober 2007
Ich habe mir überlegt, beim HC-Club mitzumachen. So kann man sich den Urlaub nach Hause holen. Anstatt zu verreisen, lädt man Leute aus aller Welt zu sich ein, die kostenlos bei einem übernachten. Letzten Freitag war ein Treffen, um sich kennen zu lernen, sich auszutauschen und Tipps zu bekommen.
Bei dem Treffen waren circa 30 Mitstreiter. Es hat sich gezeigt, dass nicht jede Woche jemand bei einem übernachten möchte, sondern dass vielleicht alle halbe Jahre ein Gast kommt. So sind wir auf die Idee gekommen, dass man sich ja auch untereinander besuchen kann und warum nicht dieses Treffen mit Kochen verbinden. Als ich von dem Treffen nach Hause gefahren bin, wollten schon zwei zum Kochen kommen. Nun hat sich noch ein Vierter gemeldet. Als Termin habe ich den 07.11.07 vorgeschlagen. Für einen leckeren Nachtisch ist auch schon gesorgt, denn dafür hat sich Franzi gemeldet. Mal sehen, wie wir anderen uns einigen. Freue mich schon und bin gespannt. Natürlich werde ich hier über alles berichten.
17. Oktober 2007
Von meinem Bruder die Freundin wünscht sich zum Geburstag Mockturtle. Das ist eine Art Gulasch. Nur das diese Suppe nicht aus Schweinefleich sondern Schweineherzen und -zungen besteht. Wenn sie diesen Film sieht, ob sie sich die dann immer noch zum Geburtstag wünschen würde?!
16. Oktober 2007

Ich bin heute auf die Seite Aktion Bantam-Mais gestoßen. Dabei geht es darum , dass wenn man selber Mais anbaut und daraus Saatgut gewinnt, das Recht hat, genau zu erfahren, wer in seiner Umgebung gentechnisch veränderten Mais anbaut.
Da die Mehrheit der deutschen Bevölkerung keine gentechnisch veränderten Lebensmittel konsumieren möchte, ist die Züchtung solcher Sorten im Freiland meiner Meinung nach nicht notwendig.
Es gibt die Möglichkeit von anderen “Züchtern” kostenlos Saatgut zu erhalten. Meist genügt ein frankierter Rückumschlag und dann kann man im nächsten Jahr mit der Maisaussaat beginnen. Die Angaben findet man im Forum der Aktionsseite.
Ich werde mir auch etwas bestellen und den Mais in meinem Garten anpflanzen.
12. Oktober 2007
In meinem Lieblingsbuchgeschäft kann man Kaffee trinken und dazu Bücher durchblättern. Diesmal ist mir ein quadratisches Buch in die Hände gefallen, das mit seiner länglichen Form an eine Kastenform zum Backen erinnert. Tatsächlich befinden sich in dem Buch 110 Rezepte für pikante und süße Cake aus der Kastenform. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den pikanten Rezepten. Die Rezepte sind für eine 26er Kastenform oder 6 Muffinförmchen berechnet. Die Autorin hat zahlreiche pikante und süße Kuchenrezepte in diesem Buch vereint.
Ein richtiges Buch für Leute, die einfach etwas raffiniertes Backen wollen. Die Rezepte basieren auf drei Grundrezepten, die die Autorin facettenreich zusammengestellt hat. Bei jedem Aufschlagen des Buches findet man einen neuen Kuchen, den man gern ausprobieren möchte. Ich habe mir den Birnen-Ingwer und den Erbsen-Sesam-Cake zum Ausprobieren vorgemerkt.
Dem Fotografen ist es gelungen die immer gleiche Form des Kastenkuchens variantenreich und appetitlich darzustellen. Ein Buch zum Selberbehalten oder zum Verschenken an Freunde, die gern etwas ausprobieren, aber nicht viel Zeit haben. Oder für Picknickfans, da man die Kuchen einfach in der Kuchenform transportieren kann.

Durch die Rezepte habe ich mich zu einem Kürbis-Curry-Cake mit Kürbiskernen inspirieren lassen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Mengenangaben in dem Buch sehr ungenau sind. Es gibt keine Angabe, wie viel Salz man in den Cake macht. Außerdem ist oft von einer Handvoll die Rede, etwa eine Handvoll Pinienkerne, da ich meine Zutaten gern abwiege, mag ich solche Mengenangaben gar nicht. Die pikanten Kuchen sind durch den Käse und das Öl sehr gehaltvoll. Es ist als gut einen frischen Salat dazu zu reichen. Praktisch sind die Cake um sie als Mittagessen mit zur Arbeit oder zum Picknick mitzunehmen.
10. Oktober 2007
Ludger Fresse hat in seinem Blog ein Zwiebelkuchenrezept verraten. Ich habe es nachgebacken, jedoch habe ich es etwas verändert, so dass es jetzt eigentlich ein neues Rezept ist und ich euch meine Variation nicht vorenthalten möchte.
Der Zwiebelkuchen wird ohne Hefe gebacken und besteht nur aus einem Teig, der dann auf ein Backblech gegeben wird. Der Zwiebelkuchen ist schnell gemacht und schmeckt köstlich.
Hier das Rezept von mir für ganz einfachen Zwiebelkuchen:
- 8 Zwiebel
- 200 g Dinkelmehl
- 2 Eier
- 250 ml saure Sahne
- 250 g mittelalter Gouda
- 1 TL Kräutersalz
- Pfeffer
Zubereitung:
- Schäle die Zwiebeln und schneide sie in Ringe.
- Rasple den Käse.
- Gebe das Mehl, die Eier, die saure Sahne und das Kräutersalz in eine Rührschüssel und verrühre alles gut.
- Gebe nun die Hälfte des geraspelten Käse und Pfeffer nach belieben an den Teig und rühre beides unter.
- Nun kommen die Zwiebeln zu dem Teig. Alles gut mit einem Teiglöffel verrühren, so dass die Zwiebelringe alle mit Teig bedeckt sind.
- Lege ein Backblech mit Backpapier aus und geben den Teig auf das Backblech. Streiche den Teig gut aus, es sollte nich so dick sein. Backe den Zwiebelkuchen eine halbe Stunde bei 180°C.
- Wenn Du den Zwiebelkuchen aus dem Ofen nimmst streue gleich den restlichen Käse über den Kuchen. Der Käse schmilzt dann durch die Hitze des Kuchens. Mhm.
Dazu einen frischen Blattsalat und ein Glas Wein, was kann schöner sein.
08. Oktober 2007

Grundsätzlich werde ich aus Berlin von Jens und Karine mit leckeren Kochrezepten bedacht. Doch diesmal gab es nur ein Foto von der Backaktion für Karines Schwester. Doch dass fand ich so süß, dass ich es hier gleich mal zeigen wollte. Karines Schwester hatte sich rosa Elefanten gewünscht. Andere wären vielleicht auf die Idee gekommen, sich Elefanten aus dem Zirkus zu leihen und sie rosa anzumahlen. Karine und Jens haben Teig in Elefantenform ausgestochen und diese dann rosa angemalt.
Das Rezept hat Jens leider nicht mitgeschickt, aber ich würde es mit diesem Keksen ausprobieren und einer Glasur aus Puderzucker und Grenadinesirup.
25. September 2007

Auf dem Foto sieht man Rote Beete. Ich muss sagen, ein Gemüse, dass ich sie noch nicht zubereitet habe. Mich schreckt die rote Farbe in der Küche ab. Man sollte ja Handschuhe tragen beim Zubereiten. Meist gibt es Rote Beete bereits vorgegart Vakuum verpackt in der Gemüseabteilung. Aber zur Zeit gibt es sie frisch auf dem Markt.
24. September 2007
Es gibt ja schon seit einiger Zeit Berichte von Bloggern, die wegen einer Bockwurst, ein paar Kapern, einem Eistee oder einem Brötchen große Probleme bekommen haben. Die Liste der Lebensmittel, mit denen es Probleme gab, ist relativ lang. (Einige sprechen schon von einem Geschäftsmodell.) Einen satirischen Blick auf die Sache wirft Marlon auf seinem ***buch. Nicht lecker, aber lustig
Inzwischen hat auch schon die ct und die MoPo darüber berichtet und Robert Basic warnt mit einem eigenem Post vor den “teuren” Bildern.
Und wir sind mit www.jungekueche.de dem Aufruf von Rainer gefolgt und bieten jetzt kostenlose Food-Fotos an. Somit können Blogger jetzt ihre Beiträge mit Bockwürsten oder Brot oder oder oder verschönern. Das einzige, was wir als kleine Gegenleistung erwarten, ist ein Quellenhinweis mit einem Link zu www.jungekueche.de. Aber das sollte ja sowieso selbstverständlich sein.
Ach ja, die Fotos haben vielleicht nicht die Qualität wie die von Liz, aber vielleicht kann sie ja doch der eine oder die andere gebrauchen.
Und hier nun der Link zur Beta unserer Fotodatenbank:
www.jungekueche.de/kostenlose-fotos.html
(bisher sind schon 100 Fotos in der Datenbank)
21. September 2007
Für das Portal www.jungekueche.de mussten wir die Datenbank umwandeln.. Und jetzt gehen im Blog die Umlaute nicht mehr… Aber wir arbeiten dran. Und hier zum testen: Ä ä Ü ü
Update: Problem gelöst.
20. September 2007
Wenn es kälter wird, ist wieder Fondues-Zeit. Aber auch jetzt ist Fondue und Raclette eine leckere Idee. Wenn meine Freunde und ich jetzt noch die Abende auf dem Balkon genießen wollen, ist so ein Fondue oder Raclette eine praktische Wärmequelle.
Das Buch Fondues von GU ist da ein toller Ideengeber für Fondueabende. Hier findet man Tipps zu Käsefondue, Fleisch- und Fischfondue, Brühefondue oder süße Fondue als Nachspeise. Interessant auch die Idee im Fonduetopf Teige auszubacken, wie etwa Gemüse im Tempurateig. Das Buch steht auf meiner Wunschliste und ist mit 7,50 EUR echt nicht teuer.
Das Buch ist weniger was für jemand der Saucen und Dipps fürs Fondue sucht. Saucenrezepte gibt es in dem Buch keine 10 Stück.
11. September 2007
Folgende Mail erreichte mich nach dem Blogbeitrag über den Film Ratatouille. Jens und Karin
“haben Mittwoch mal wieder Ratatouille gekocht, und auch den Fotoapparat danebenliegen gehabt. Ratatouille gibt es bei uns sehr häufig, schnell zubereitet, läßt sich gut einfrieren, und in der Mikrowelle schnell auftauen.”
Ratatouille
von Karine und Jens aus Berlin
Gute Grillbeilage, kann heiß lauwarm oder auch kalt gegessen werden.
Zutaten für 6 Portionen:
4 El. Olivenöl
300 g Zwiebeln
150 g Fenchel
1-2 Knoblauchzehen, ca.10 g
1200 g Zucchini
600 g Paprikaschoten; rot, gelb, orange, keine Grünen
600 g Tomaten
400 g Tomaten, gehäutet aus der Dose
150 g Oliven, schwarz
1 El. Kräuter der Provence ca. 4 g
100 ml Rotwein
Salz, schwarzer Pfeffer, 1-2 kleine, getrocknete Chilischoten
Zubereitung:
- Die Zutaten grob würrfeln
- 10 Minuten (ca.) in oben angegebener Reihenfolge andünsten, dabei umrühren, Deckel drauf und dann noch
- 30 min (ca.) bei sehr kleiner Hitze garen. Das Gemüse soll bissfest bleiben.
Beilagemöglichkeiten:
Baguette
Reis
Entrecote, gegrillt
Lammkotelette, gegrillt
Schafskäse gewürfelt
Geschirr:
tiefe Teller, wenn mit Sauce serviert wird, alternativ Schalen oder
flache Teller, dann aber einen Schaumlöffel benutzen.
Getränke:
Rotwein, wenn die Ratatouille heiß serviert wird
Rosé, wenn die Ratatouille kalt serviert wird
Hinweise:
- Die, für gewöhnlich verwendeten Auberginen lassen wir weg, weil die Ratatouille sonst so grau wird. Stattdessen nehmen wir Fenchel.
- Alle Mengenangaben können natürlich nach eigenem Geschmack variiert werden.
- Das oft erwähnte getrennte Anbraten der Zutaten macht viel Arbeit und lohnt nicht.
Hintergrundwissen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ratatouille
10. September 2007
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