Frühlingskräuter - Die Boten des Frühlings

 

Viele Menschen sammeln, wenn der Frühling beginnt, allerlei Kräuter. Dabei legen sie vor allem Wert auf den wohlriechenden Duft der Frühlingskräuter. Aber auch als Heilmittel haben sich bestimmte Kräuter bestens bewährt. Sobald die ersten Sonnenstrahlen in April und Mai die Flora erwecken, können wir uns mit Frühlingskräutern eindecken.

Frühlingskräuter haben die besten Voraussetzungen dafür, ihre heilenden Kräfte lang anhaltend dem Menschen zur Verfügung zu stellen. Im Frühling gesammelt können sie weiterverarbeitet und konserviert werden.

Die Brennnessel zählt dabei zu den ältesten Heilkräutern auf der ganzen Welt. Früher wurde sie fälschlicherweise oftmals als Unkraut beschimpft. Heute weiß man um ihre heilende Wirkung. Dabei sind insbesondere die Zusammensetzung und die Inhaltsstoffe der Brennnessel von enormer Bedeutung. Vitamin C und A, Mineralsalze, Gerbstoffe, Magnesium, Eisen und ätherische Öle zeugen von der Kraft der Brennnessel. Man setzt sie in der Pflanzenheilkunde größtenteils bei Erkrankungen der Atmungsorgane und bei Gelenkschmerzen, sowie Arthroseschmerzen ein. Zudem wirkt diese Pflanze schmerzlindernd, entzündungshemmend, blutstillend und harntreibend.

Hilfe bei Erkrankungen jeglicher Art

Das Gänseblümchen wird von einigen Menschen noch heute als Unkraut bezeichnet, wohingegen andere längst seine positive Wirkung bei Hauterkrankungen und Leberbeschwerden erkannt haben. Durch seine blutreinigende Wirkung sind Gänseblümchen allseits beliebt. Da Gänseblümchen auch den Ruf haben, entwässernd zu wirken, sind sie oft Bestandteile einer Frühjahrskur oder fungieren als Rheumamittel.

Lungenkraut hingegen eignet sich insbesondere bei Erkältungskrankheiten, wie Husten. Eine ähnliche Wirkung hat Spitzwegerich. Von der Arzneimittelindustrie wird diese Pflanze deswegen oft zu einem Hustensaft weiter verarbeitet, welcher dafür bekannt ist, seine Wirkung nicht zu verfehlen. Äußerlich angewendet kann der Spitzwegerich bei Insektenstichen beruhigend und desinfizierend wirken.

Zauberhafter Duft

Einige Frühlingskräuter haben einen ziemlich penetranten Geruch, der manche abschreckt. Das Maiglöckchen bildet hier jedoch die große Ausnahme. Wegen seines traumhaft leichten Duftes wird er im Frühling gerne gesammelt und in die Wohnung gestellt oder selbst im Garten angepflanzt. Wer Maiglöckchen hingegen in konzentrierter Form haben möchte, kann sich ein ätherisches Öl mit diesem Duftstoff kaufen.


Abgelegt in: Gewürze & Kräuter

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