Johanniskraut- Wirkungsvolle Pflanze voll im Trend

 

Die Heilpflanze Johanniskraut kann mehr als viele von uns denken. Insbesondere in der Homöopathie versucht man, diverse Erkrankungen durch die Einnahme von Johanniskraut abzuschwächen oder gar zu heilen. Wir zeigen, was die Wunderpflanze wirklich an und wie man sie richtig dosiert anwendet.

Das Johanniskraut, welches in der Fachsprache oft auch Hypercium genannt wird, ist eine ca. 50-100 cm hohe Pflanze, welche vor allem im Sommer mit ihren gelb-goldenen Blumen so manchen Kräutersammler anlocken. Gesammelt werden kann diese Wunderpflanze in der Zeit vom Juni bis zum September. Wenn man alten Mythen Glauben schenken darf, dann sammelt das Johanniskraut im Sommer die wärmenden Eigenschaften der Sonne, damit diese uns im Winter zur Verfügung stehen können.

Die Heilwirkung des Johanniskraut

In vielen Hausmittel-Büchern findet man die breite Palette der Heilwirkungen, welche Johanniskraut hervorruft. Da Johanniskraut besonders für seine Vielseitigkeit bekannt ist, gibt es mittlerweile viele Stoffe und Produkte, in denen diese Heilpflanze enthalten ist.

Richtig angewendet kann Johanniskraut bei Depressionen, Nervosität, Verdauungsproblemen, Verrenkungen, Rückenschmerzen, Muskelzerrungen, Beulen, trockener Haut, einem Hexenschuss, Gicht, Rheumatismus, Darmentzündungen, Menstruationsbeschwerden und Gebärmutterkrämpfen helfen. Jedoch sollte man beachten, dass es bei den verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden auch in einer unterschiedlichen Form dargereicht werden sollte.

Art der Anwendung und Dosierung

Am beliebtesten ist die Anwendung von Johanniskraut bei Depressionen. Die Darreichungsform hierbei beschränkt sich meistens auf Tabletten. Diese können aber eine unterschiedlich hohe Dosierungsform haben und vor dem Kauf sollte man sich ausreichend darüber informieren. Im Gegensatz zu Anti-Depressiva treten bei Johanniskraut weder Nebenwirkungen noch Abhängigkeitserscheinungen auf. Allerdings wirkt Johanniskraut hier erst nach einer Einnahme von ca. drei Wochen.

Wer hingegen mit Problemen im Verdauungstrakt zu kämpfen hat, kann sich einen Tee mit Johanniskraut zubereiten. Aber auch als Öl kann man es sich auf Verbrennungen und infizierte Wunden reiben, um so eine Heilung herbei zu rufen.


Abgelegt in: Gewürze & Kräuter

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