Omelette, Pfannkuchen, Armer Ritter was wäre die Küche ohne Eier - Wissenswertes über das Ei
Hühnereier sind eines der vielseitigsten Nahrungsmittel. 534 Arten der Zubereitung standen bereits in einem Kochbuch von 1804. Heute sind es weit über 1000 Zubereitungsarten. Ein schönes Beispiel dafür ist Julia Roberts in „Die Braut, die sich nicht traut“ als sie zig Frühstückseivarianten durchprobierte. Entschieden hat sie sich dann für Ei Benedict.
Was bedeuten die Zahlen und Buchstaben auf den Eiern?
Laut dem Deutschen Verbraucherschutz ist es vorgeschrieben, die Eier zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung erfolgt beim Erzeuger. Wer hat sich nicht schon mal gefragt, was die zahlen und Buchstaben eigentlich bedeuten.
Eine typische Kennzeichnung könnte so aussehen:
0 DE 0325101
Die erste Ziffer gibt die Haltungsform an:
0 = Bio
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Käfighaltung
Die zweite und die dritte Stelle steht für das Erzeugerland:
DE = Deutschland
AT = Österreich
BE = Belgien
DK = Dänemark
FR = Frankreich
IT = Italien
NL = Niederlande
Die hinteren Stellen sind die Stall-Nummern der Legebetriebe. Jeder Stall und Legebetrieb hat eine eigene registrierte Nummer.
Nicht jedes Ei kommt in den Handel
Die Eier sind nach Güteklassen aufgeteilt. Der Handel bietet nur die Güteklasse A für den Endverbraucher an. Eier der Güteklasse B werden in der Industrie verarbeitet, z.B. für Eierlikör und Spätzle.
Gewichtsklassen bei Eiern
Früher gab es Gewichtsklassen bei Eiern von 1-7. Heute sind die Eier mit Buchstaben von S- XL gekennzeichnet. Bei Rezepten wird grundsätzlich von Eiern der Gewichtsklasse M ausgegangen.
S | Klein | Unter 53 Gramm |
M | Mittel | 53 bis 63 Gramm |
L | Groß | 63 bis 73 Gramm |
XL | Sehrgroß | 73 Gramm und mehr |
Beim Kauf sollte man beachten, dass große Eier im Verhältnis teurer sind als kleine.
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